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VariPrag in Medien und neue Publikationen

Anredeformen, Google-Rants und Perspektiven auf Sprachvariation

News vom 14.04.2026

Nach dem erfolgreichen Abschlussworkshop unseres Projekts im vergangenen Jahr beginnt nun die Phase der Veröffentlichung von Projektergebnissen – sowohl in wissenschaftlichen Aufsätzen als auch in der medialen Öffentlichkeit.

Der Spiegel hat sich in einer aktuellen Ausgabe ausführlich dem Thema Duzen und Siezen gewidmet. In diesem Zusammenhang war Horst Simon, Projektleiter des Teilprojekts P1 an der Freien Universität Berlin, im Interview und hat unter anderem über die historische Entwicklung der Anredeformen sowie über VariPrag gesprochen. Zum Artikel gelangen sie hier.

Bereits im Herbst haben Laura Fischlhammer und Sabrina Guhe zentrale Themen des Forschungsprojekt in zwei Blog-Beiträgen aufgegriffen: Die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen in den Teilprojekten P3 und P4 an der Universität Salzburg thematisieren in Der Standard die „feine Kunst“ historischer und gegenwärtiger Anredeformen („Küss die Hand, Euer Erlaucht?“, Laura Fischlhammer) sowie Beschwerdepraktiken im digitalen Raum („Vom Wiener Grant zum Google-Rant“, Sabrina Guhe). 

Seit Jahresbeginn sind zudem zwei neue wissenschaftliche Publikationen aus dem Umfeld des Projekts erschienen, die sich mit Variation, Wandel und pragmatischen Aspekten des Sprachgebrauchs befassen:

  • Ackermann, Tanja, Horst J. Simon, Henrik Discher & Janel Zoske. 2026. Variation und Wandel im Bereich höflichkeitssensitiver Ausdrücke. In Annelen Brunner, Gabriele Diewald, Sandra Hansen, Kristin Kopf & Angelika Wöllstein (Hrsg.), Deutsch im Wandel, 345–368. Berlin & Boston: De Gruyter. https://doi.org/10.1515/9783112240151-017
  • Elspaß, Stephan. 2026. Pragmatik. In Stephan Elspaß, Attila Németh, Simon Pickl & Philip C. Vergeiner (Hrsg.), Sprachvariation und Sprachwandel, 201–216. Paderborn: Schöningh Brill. https://doi.org/10.36198/9783838565347
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